PARAGLIDING.AT

RÜCKBLICKE AUF UNSERE PARAGLIDING-SCHULUNGEN

ANFÄNGERKURS Nr. 12

Um die Bilder downzuloaden klicke bitte mit der rechten Maustaste auf den jeweiligen Link ("Download") und wähle "Ziel speichern unter ..." (Internet Explorer)!


Vielen Dank an die Traumgruppe vom Anfängerkurs 12.
Es wird für uns auch eine unvergessliche Woche bleiben!


Am Anfang hat keiner noch keinen gekannt
Und auf dem Hang sind wir völlig planlos herumgerannt.
Ein Einklapper hier, ein Schlammrutscher da,
wir waren keine Helden, und das ist wohl wahr.

Die Peggy wurde vom Jürgen immer Daniela genannt,
gemeinsam sind wir mit Schirmen den Berg runtergerannt.
haben gejubelt wenn einer mal nicht hinfiel
und hatten gemeinsam nur ein großes Ziel.

Beim Harfenwirt die Kellner sind hochmotiviert,
haben wohl alle Gastronomie studiert.
Am Ende des Tages man glaubt es kaum,
sinkt das Niveau sogar bei den Frau´n.

Am zweiten Tag war ein Fortschritt zu sehen,
wir mussten nicht zu Fuß bis ganz nach unten gehen.
Die Schweißperlen rinnen, die Wiese ist gemäht,
der Baum bekommt Angst, wenn er die heranrasenden Paraglider erspäht.

Der Paraslalom liegt der Dani gar sehr,
und bei Olympia in Peking bekäm Sie Gold oder noch mehr.
Mal Links, Mal Rechts, mal Geradeaus,
Daniela völlig aus der Puste sah trotzdem gut aus.

Nadine unser Naturtalent,
ist den Berg schön runtergerennt,
dann kurz vor Schluss eine Böe sie erfasst,
und trägt sie fast bis zum Brennerpass,
kein Witz der sie verlegen macht,
darüber selbst der Jürgen lacht.

Jens der Kletterspezialist
zeigt, dass er auch hier ein Spezi ist -
als typischer Mann gelingt ihm alles sofort -
die Frauen bleiben staunend vor Ort.
Die Arme riss er immer hoch nach oben
als wollte er sich selber loben.

Der Jörn unterschied sich von der Masse,
seine Hilfsbereitschaft hatte Klasse.
Mal half er auslegen, mal half er tragen
man musste unsern Jörn nicht einmal danach fragen.

Unsere Peggy hält alles mit der Kamera fest
was uns später auch zu Hause noch schmunzeln lässt,
doch eines können wir leider nicht wieder anschaun,
ihre Begegnung mit dem Weidezaun.

Der Hartmut hatte am zweiten Tag den längsten … Flug,
von der Thermik erhielt er Schub genug
und er flog bis fast in die Tenne -
Jürgen hüpfte aufgeregt wie eine Henne.

Der Quoten-Ösi ist unser Franz
soviel zum Thema Toleranz.
Er hat nur ein Problem
und das ist nicht der Sport –
er versteht im deutschen Kurs nur jedes dritte Wort.

Der Ferdi - gänzlich ohne 'Nand'
ist auch sehr flott den Berg hinab gerannt
Voller Eifer und Elan
hätt er's der Sahra gern gleich getan
Er brachte den besten Spruch am ersten Tag
weil er seine Freundin doch so sehr mag.

Der Joachim ist am Start ein Ass
doch war nach ein paar Metern stets die Hose nass vom Gras
Der letzte Flug am Übungshang,
brachte die lahmen Flügel in Gang.
Die Hosen-Träger stets am Mann,
so dass sie auch nicht rutschen kann.

Der Christian unser Glider-Küken
hüpft geschickt um die Thermiklücken
und fliegt wie ein Adler auf dem Übungshang
auch an den Holländern entlang.
Die Sonne hier ist sein einziger Feind
weil sie es ständig zu gut mit ihm meint
und ihm sehr stark auf die Mütze scheint.

Der Jürgen ist einer unsrer Lieblingstrainer
er machte uns selbst das Schirmschleppen schöner
und lobte uns auch dann wenn's nichts zu loben gab,
das versüßte uns am Übungshang den anstrengenden Tag.

Und seine Frau die wollen wir auch nicht vergessen,
die Sonja hat oft mit dabei gesessen.
Unser Kuddelmuddel ordnete sie mit geschickter Hand,
von uns dafür 'nen großen Dank.

Und wen wir nicht vergessen dürfen
ohne ihn auf Wolken wir nicht Parasurften
den Kurt, der alles mit seinem Ösi-Charme
so wahnsinnig cool und locker nahm.
Die Eine bremste nicht beim Landen
Ihr kam die Standhaftigkeit abhanden
Den Bauchklatscher kommentierte er so:
"Du bischt joa net auf Urlaub do!"

Der dritte Tag fing nicht gut an,
das Wetter war nicht schuld daran.
Die lieben Schülerlein, die dreisten,
am Vorabend beim falschen speisten.
Der Jürgen unser Überflieger
verhandelte hart und blieb dennoch nicht Sieger.
Vor unseren Augen musste er sich erwehren
und dem wütenden Wirt war doch gar nichts zu erklären.

Worum es ging, erfuhren wir Stück um Stück,
wir stehen hinter Jürgen, und zum Glück
hoben wir später alle dann
an dem 150m Hang
ab um zu fliegen
das erste Mal Schwerkraft und Trägheit besiegen.

Wir sind alle Helden, wie Lindbergh und Co.
Luftpioniere sowieso
naja, OK, realistisch gesehen,
wissen wir noch nicht mal, warum die Winde hier wehen.
Uns fehlt die Theorie, denn die brauchen wir auch,
sonst landen wir doch mal ganz unsanft auf dem Bauch

Während Jürgen am Hang unsre Starts überwacht
hat uns Kurt, der Gute, wieder sicher zum Boden gebracht.
Im Gegensatz zu den vorangegangenen Tagen
mussten wir uns nicht mehr mit dem Schirmschleppen plagen.
Unten wartete schon der Bus, in den man nur noch einsteigen muss.

Der Tag, der vergeht so super-schnell
und mit fröhlichem Hundegebell,
die Queenie uns in den Nachmittag schickt -
bei Manchem bereits der Muskelkater zwickt.

Am vierten Tag ging´s hoch hinaus
von 300m hinunter gesaust,
nur mit dem Hochfahren, das war etwas schwierig,
die Männer halfen der Sonja begierig.

Der Jürgen übernahm das Steuer,
uns allen war das nicht geheuer –
ihm liegt halt mehr das Kommandieren,
als das selber rumchauffieren.

Und als wir oben angekommen
die Startposition gleich eingenommen,
wir "klickten" uns nach und nach ein -
und näher rückt der Fliegerschein.
Und spürbar war bei Jedermann,
dass er doch schon etwas kann.

Der Jens der hat den Start verbremst,
da hätt ihn der Jürgen fast von der Wiese gesenst.
Jens, man glaubt es kaum,
mit Bremsen flog fast in den Baum.

Die Peggy, unsre Frohnatur,
schaffte den Start mit voller Bravour,
und eingerahmt über ihren Bett
hängt nun ein Spruch, und der ist echt nett:
"Das war der beste Start bisher!!"
Mensch, Jürgen, Loben ist gar nicht so schwer.

Doch die Landungskönigin
Es zu leugnen, macht gar keinen Sinn
War unsre blonde Nadine aus Schwaben,
an deren Anblick, sich die Männeraugen laben.

Die Dani, unsre kleine Maus,
hob super ab und flog hoch hinaus.
Ihr Bodenpersonal stand schon bereit
und schon war der Schirm verpackt in Rekordzeit.

Joachims gute Tat für heute:
Er machte im Schuhladen fette Beute.
Die Unterkunft blieb dabei auf der Strecke
Jetzt schläft er bei Effi mit klammer Decke.

Tag 5 und 6, ich kanns nicht lassen
muß ich auch noch kurz zusammenfassen.
Die beiden Tage sind schon spitze
und in der großen Sommerhitze
sind alle von uns abgehoben
die Berge sehn wir nun von oben!

Wir danken unserm Fluglehrerteam,
"Mei, Spoazels Ihr seid ein dream!!"
Bleibt bitte so, wie Ihr halt seid
und haltet Euch jederzeit bereit,
`s könnt sein, dass wir wiederkommen
und noch eins:
Wir haben Euch immer ernst genommen!!!


zurück zu den Bildern    
zur Rückblick-Übersicht    

Impressum